Anwesenheit

Wie führt man eine Anwesenheitsliste beim Fußballtraining?

Eine gute Anwesenheitsliste ist mehr als Namen abhaken. Sie ist der Weg, im Voraus zu wissen, wie viele Spieler kommen, und zu verstehen, wer regelmäßig trainiert.

Aktualisiert: 5. Juli 20266 Min. Lesezeit

Wozu überhaupt eine Anwesenheitsliste führen

Die Anwesenheitsliste beantwortet zwei Fragen: wie viele Spieler beim Training zu erwarten sind und wer über die Zeit regelmäßig trainiert. Das Erste hilft, die Einheit zu planen; das Zweite lässt dich mit Spielern und Eltern auf Basis von Fakten sprechen, nicht von Eindrücken.

Ohne Aufzeichnung verlässt sich der Trainer auf sein Gedächtnis. Nach ein paar Wochen ist schwer zu sagen, ob jemand zwei oder sechs Einheiten verpasst hat.

Trenne die Verfügbarkeits-Zusage von der echten Anwesenheit

Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Verfügbarkeits-Zusage ist eine Ankündigung vor dem Training („Ich bin dabei / nicht“). Die echte Anwesenheit ist die Bestätigung danach, dass der Spieler wirklich kam.

Der Vergleich beider Ebenen zeigt mehr als die Liste allein. Wenn jemand regelmäßig zusagt und dann nicht da ist, ist das ein Signal für ein Gespräch.

  • Zusage: du sammelst sie vor dem Training, um zu wissen, wie viele kommen.
  • Echte Anwesenheit: du markierst sie nach dem Training anhand derer, die kamen.
  • Beteiligung: eine Zusammenfassung, die beides über die Zeit verbindet.

So geht es Schritt für Schritt

  1. 1Erstelle ein Training im Mannschaftskalender mit Zeit und Ort.
  2. 2Bitte Spieler (oder Eltern) vor dem Training um eine Verfügbarkeits-Zusage.
  3. 3Prüfe vor der Einheit, wie viele Spieler erwartet werden, und passe den Plan an.
  4. 4Markiere nach dem Training die echte Anwesenheit aus der Mannschaftsliste.
  5. 5Sieh ab und zu die Beteiligung durch und erkenne Spieler, deren Anwesenheit sinkt.

Häufige Fehler

  • Anwesenheit als „+1“ im Chat sammeln — schwer zu zählen und leicht zu übersehen.
  • Anwesenheit „später“ markieren, was in der Praxis nie bedeutet.
  • Eine Zusage als Gewissheit behandeln — eine Ankündigung ist nicht dasselbe wie Anwesenheit.

Tipp

Markiere die Anwesenheit direkt nach dem Training, solange du dich erinnerst. Ein Dutzend Sekunden vor Ort spart späteres Rekonstruieren aus dem Gedächtnis.

So sieht es in TrainTeam aus

In TrainTeam ist die Anwesenheit mit einem bestimmten Termin im Kalender verknüpft. Spieler und Eltern erklären die Verfügbarkeit, und nach dem Training markierst du die echte Anwesenheit aus der Liste. Die Beteiligung wird für Spieler und Mannschaft zusammengefasst, du hast also eine Historie ohne Zählen im Heft.

Zusammenfassung

  • Trenne die Verfügbarkeits-Zusage von der echten Anwesenheit — das sind zwei verschiedene Informationen.
  • Markiere die Anwesenheit direkt nach dem Training, nicht aus dem Gedächtnis.
  • Sieh die Beteiligung regelmäßig durch, um Rückgänge zu erkennen.